Aktuelles

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27.04.2019

Der Frühling ist in vollem Gange. Das Osterwetter war wirklich vom Allerfeinsten. Fast schon mußte man aufpassen, daß die Schokoladenostereier nicht in der Sonne schmelzen. Wenn man dem guten alten Spruch Glauben schenkt, dann haben Sie offensichtlich Ihr Tellerchen jeden Tag gut leer gegessen. Aber haben Sie zu all diesem köstlichen Essen denn auch immer den passenden Wein parat? Falls Sie sich schon lange mal wieder die eine oder andere Flasche Wein kaufen wollten, sollten Sie sich den folgenden Termin unbedingt vormerken:

HE-LA’s Frühlingsaktion

Freitag und Samstag 3. und 4. Mai: 10% Rabatt auf alle Weine in unserem Sortiment, so lange der Vorrat reicht.

 

Im März, auf der großen Weinmesse ProWein, haben wir wieder eine ganze Reihe von Neuigkeiten für Sie entdeckt. Eine davon möchten wir Ihnen an dem Wochenende besonders vorstellen: „Cinquantino“ in weiß, rosé und rot, von der Cantina Sampietrana in Apulien. Eine kleine Genossenschaft mit 35 Winzern, die sehr an der Tradition hängt und trotzdem modern arbeitet. So werden die Weine noch immer in den ursprünglichen Betontanks ausgebaut, die Trauben aber mit modernsten Pressen und Kühlmöglichkeiten verarbeitet.

1952 war das Jahr der Gründung dieser privaten Kellerei. Gründer waren eine Handvoll Winzer, die schon früh den Vorteil einer gemeinsam  genutzten Kellerei erkannt haben, aber sich nicht einer der riesigen Genossenschaften anschließen wollten. Denn bei Sampietrana werden in  erster Linie hochwertige Weine produziert, deren Ziel der Verkauf in der Flasche sein soll. Zwischen dem Städtedreieck Lecce-Brindisi-Taranto erstrecken sich die Weinfelder, in denen die Rebsorten Primitivo, Negroamaro und Malvasia seit Jahrhunderten zuhause sind. An den beiden Tagen unserer Frühlingsaktion können Sie diese drei Weine natürlich auch probieren.

Fröhliche Grüße, Sönke Timmermann

HE-LA Weinhandel GmbH  -  Hauptstraße 32  -  25469 Halstenbek  -  Tel: 04101-40880

 

 

23.03.2019

Szenen in der U-Bahn, am frühen Abend, auf dem Weg zurück von der größten Weinmesse dieser Welt: Eine kleine Gruppe von fünf jungen Erwachsenen zieht die Aufmerksamkeit der Mitreisenden auf sich. Ganz offenbar waren diese Nachwuchsweintrinker aufgebrochen, den Umgang mit dem mystischen Getränk Wein zu erlernen. Als Sammler unterwegs. Erfolgreich, und schon sehr gut gelaunt, was auch nicht schwer fällt in diesem Schlaraffenland, in dem nicht Milch und Honig fließen, sondern Wein und Champagner. Irgendwann muß dann auch noch der Jagdinstinkt durchgekommen sein. Die Jäger haben Beute gemacht, in Form einer Flasche. Sicherlich auch nicht die schlechteste, bei diesem großen Angebot an feinen Weinen jenseits des Supermarktregals. In der U-Bahn fingen nun diese Jäger an, mit ihrer Beute zu spielen. Sie mußte schließlich ja auch irgendwie erlegt werden. Das war der Punkt, an dem der Spaß begann. In fortgeschritten guter Laune kam einem die Idee, man müsse mit einem Schuh kräftig auf den Flaschenboden schlagen, um den Korken heraus zu treiben. Kaum gesagt, schon getan. Die Beute aber wehrte sich beharrlich, der Korken blieb drin. Nun läßt sich so manch ein Blödsinn ja durchaus noch steigern. Also landete die Flasche tatsächlich im Schuh, und beides wurde ganz ordentlich auf den Boden getrommelt. Ein paar der Zuschauer hatten schon Tränen in den Augen. Ich bin nicht sicher, ob vor lauter Lachen oder aus tiefstem Mitleid mit dem schändlich gequälten Wein. Als der Nachwuchs dann betrübt einsah, daß das Lernziel aus eigenem Antrieb nicht zu erreichen war, ließ sich einer der erfahrenen Weintrinker dazu erbarmen, einen Korkenzieher aus der Tasche zu zaubern. Aber auch der Umgang mit Spezialwerkzeug ist nicht immer leicht. So puhlten sie nur den halben Korken damit aus der Flasche, und er brach ab. Das war dann eindeutig an der Zeit für eine kurze Lehreinheit von einem der vielen Umstehenden, die sich auf den Umgang mit solcherlei Spezialwerkzeug weitaus besser verstanden. Ich kann nicht sicher sagen, ob die Anweisung begriffen wurde, aber das Ziel war erreicht, die Beute war erlegt und wurde juchzend verschlungen.

 

Horrido! Die Familie Schales, Winzer und Jäger aus Leidenschaft, sind überzeugt, nur ein gebratenes Wildschwein ist ein gutes Wildschwein. Und in Kombination mit einem ordentlichen Rotwein wird dann sogar ein sehr gutes Wildschwein daraus:

Horrido!

Kernig, ausdrucksstarker Charakter, vollmundig und tiefdunkel in der Farbe. Eine excellent komponierte Cuvée aus Spätburgunder und Cabernet. Zur Reife gelagert im alten Holzfasskeller, überzeugt er mit einer rauen Nase und einer ausgewogenen Tanninstruktur. Würze und feine Fruchtaromen runden die Cuvée ab. Ein Typ eben - einzigartig und der Tradition verbunden!

0,75 l.Fl. 9,95€  (1l=13,26€)

Natürlich veredelt dieser Wein auch einen Schmorbraten aus anderen erfolgreich erlegten Fleischsorten oder ein gutes Steak!

Fröhliche Grüße, Sönke Timmermann